VW Up: Facelift mit 90PS Turbomotor

Seit dem Jahr 2011 bevölkert der VW Up mit seinen Kollegen wie dem Skoda Citigo oder dem Seat Mii den Bereich der Kleinstwagen, die äußerst kompakt ausfallen und sich vor allem im Stadtverkehr bewährt haben. Nun hat man bei VW beschlossen, das es Zeit für ein Facelift des VW Up ist, das nun vorgestellt wurde.

Der neue VW Up wird dabei um eine neue Variante ergänzt. Neben dem 60PS und dem 75PS starken Benziner, bietet das Facelift die Option auf einen 66kW / 90PS starken Turbobenziner an, der bessere Fahrwerte ermöglichen soll. Es handelt sich hierbei um einen 1.0L Dreizylinder, der mit einem Turbo und der Direkteinspritzung ausgestattet ist. Der 90PS starke VW Up sprintet von 0-100kmh in 9,9 Sekunden und die Spitzengeschwindigkeit soll bei 185kmh liegen. Laut Datenblatt verbraucht er 4,4 Liter im kombinierten Betrieb.

Optisch gesehen findet man einige kosmetische Änderungen an der Karosserie vor, wobei der Up auch weiterhin als „Up“ erkennbar sein wird. Zu den auffälligsten Änderungen gehören die neuen Scheinwerfer, das mittlerweile serienmäßige LED-Tagfahrlicht, neue Gehäuse der Außenspiegel mit integrierten Blinkern, neue Stoßfänger und ein neuer Heckdiffusor. Käufern bietet VW eine Auswahl an 13 neuen Lackierungen an, drei Dachfarben und neuen Leichtmetallfelgen mit farbigen Elementen. Auch wird es die so genannten „Roof Packs“ zu ordern geben, die zur Gestaltung der Dachflächen genutzt werden können, in den drei Kontrastfarben in Schwarz, Weiß und in Grau.

Im Innenraum kommen neue Elemente und Farben ins Spiel. Im Bereich der Technik gibt es mitunter einen Regensensor für die Scheibenwischer, ein neues Multifunktionslenkrad, eine Klimaautomatik und die Auswahl zwischen drei unterschiedlichen Infotainment-Systemen. Das Einsteiger-Modell „Composition“ wird mit einem 3,1-Zoll Monochrom-Display ausgestattet sein, während die High-End Ausstattung „Composition Phone“ keine Wünsche mehr übrig lassen dürfte. Diese bietet ein 5-Zoll Farbdisplay an, einen dualen Tuner und Anschlüsse für AUX und SD-Speicherkarten. In dieser Ausstattungslinie wird auch eine Rückfahrkamera bereit stehen und Optional, kann man ein DAB+-Radio ordern, das für eine höhere Qualität beim Radioempfang sorgt. Eine Smartphone-Integration, ist inbegriffen. Diese kann per Bluetooth-Technologie erfolgen. Das Smartphone wird per Volkswagen App mit dem Infotainment-System gekoppelt und bietet weitere nützliche Funktionen an.

Das Facelift des VW Up wird im Spätsommer bei den Händlern erhältlich sein. Der Grundpreis soll, trotz der vielen Neuerungen, im üblichen Rahmen liegen. Dementsprechend würde der Einsteiger-Up für unter 10.000 Euro erhältlich sein.

Der VW Up 2016

VW Up 2016

Quelle: VW

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