Skoda Citigo: Unterwegs mit dem neuen Urban-Car

Auf nach Hamburg – zum Skoda Citigo

Ich war mal wieder im Auftrag der Automobil-Industrie unterwegs und am letzten Mittwoch hat es mich nach Hamburg verschlagen, wo ich von Skoda zum Test des neuen Citigo eingeladen wurde. Mit mir am Start, waren zahlreiche Blogger aus dem Lifestyle- und Automobil-Bereich, sowie zahlreiche Redakteure aus dem Print-Bereich.

Mitten in der Nacht habe ich mich mit dem ICE auf den Weg nach Hamburg gemacht, wo ich vom Bahnhof zum Hotel gebracht wurde, wo das erste kennenlernen angesagt war. Mit dabei auch zahlreiche Kollegen, die ich bereits von anderen Events her kannte, sowie viele neue Gesichter von unterschiedlichen Blogs, die ich vorher noch gar nicht kannte. Nach dem frühen Mittagessen im Hotel ging es dann auch schon zu den Hamburger Deichtorhallen, wo rund 30 Citigo´s auf ihren Einsatz warteten, sowie die Mitarbeiter von Skoda, die eine kurze Einweisung in die Route beziehungsweise das Navi vermittelten.

Auf der Tour rund um Hamburg und Umgebung, ging es zum Cafe Langes Mühle, wo wir einen kleinen Snack zu uns genommen haben. Danach ging es weiter zur zweiten Etappe, die in der Hafenstadt von Hamburg ihren Zielpunkt hatte, mit dem Restaurant Thai Kong Lounge. Nach der zweiten Etappe ließ man uns offen, ob wir noch ein bisschen mit dem kleinen Stadtflitzer unterwegs sein wollen oder ob wir uns anderweitig beschäftigen.

In den Abendstunden bot man uns an, den “schwebenden Teppich” zu besuchen, eine richtig coole Aktion, die in den Deichtorhallen stattfand. Der schwebende Teppich ist eine schwebende Konstruktion, die ein Gewicht von rund 60 Tonnen hat und nur über Stahlseite in der Luft gehalten wird. Besucher können sich auf den Teppich stellen und mit genügend Interaktion, bewegt sich dieses Monstrum der Lüfte rund 50-Zentimeter in jede Richtung, womit der Effekt des in der Luft schweben erzeugt wird. Den schwebenden Teppich könnt ihr euch anschauen, falls ihr zufällig in der nächsten Zeit in Hamburg sein solltet.

Skoda Citigo

Der Skoda Citigo

Nun allerdings zum wichtigsten, nämlich dem Skoda Citigo, mit dem ich ein paar Stunden in und um Hamburg unterwegs war. Der Citigo ist als kleiner Stadtflitzer entwickelt worden und es gibt ihn in mehreren Ausführungen, als Dreitürer und Fünftürer und in den Ausstattungsvarianten Active, Ambition und Elegance.

Als Antriebssysteme stehen unter anderem der 1.0L MPI mit 44kW/60PS, der 1.0L MPI Green Tec mit 44kW/60PS, der 1.0L MPI mit 55kW/75PS und der 1.0L MPI Green Tec mit ebenfalls 55kW/75PS zur Auswahl. Alle Motoren sind an ein Getriebe mit fünf Gängen gekoppelt. Die Green Tec Varianten bringen außerdem noch zusätzliche Technologien mit sich, um Sprit beim fahren zu sparen, wie etwa das Start-Stop-System.

Meine Erfahrungen und das Fazit

Ich habe mich bei den Etappen jeweils für die 75PS-Maschine entschieden, da ich persönlich lieber mehr PS zur Verfügung habe um schneller voran zu kommen. Ich war zuerst etwas skeptisch, ob der Citigo mit seinen 75PS wirklich aus den Schlappen kommt, aber dank eines Leergewichtes von rund 900 Kilogramm und meinem eigenen Gewicht, das auch nicht gerade sehr viel ist, kann man den Kleinwagen sehr bequem durch die Stadt manövrieren. Was mir vor allem zugesagt hat, war die rundum Sicht. Man hat im Skoda Citigo einen wirklich guten Blick dafür, was neben oder hinter dem Fahrzeug passiert, was natürlich einen großen Pluspunkt im Bezug auf den Sicherheitsaspekt darstellt. Auch die Ausmaße von 3563 x 1461 x 1478 Millimetern (Breite, Höhe, Länge) sind für fast jede Parklücke in der Stadt geeignet, da man Parklücken nutzen kann, wo größere Fahrzeuge oder deren Fahrer bereits lange aufgegeben hätten.

Skoda Citigo Kofferraum

Allerdings hat der Skoda Citigo auch einige Schwachstellen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Zum einen wirkt der Innenraum nicht sehr hochwertig und die meisten Bestandteile sind aus Plastik gefertigt worden. Als vielleicht größer Kritikpunkte sollte man den Kofferraum erwähnen. Dieser bietet zwar Platz, allerdings nicht in der Breite sondern nur in der Tiefe. Als Jungesselle sollte man nicht versuchen, einen Bierkasten in den Kofferraum hinein zu bekommen, das dürfte nämlich nicht klappen. Tüten und Taschen lassen sich aber gut platzieren.

Aber an wen richtet sich der Skoda Citigo speziell? Diese Frage habe ich mir gestellt und bin zu meinem persönlichen Fazit gelangt. Der Skoda Citigo richtet sich meiner Meinung nach an Singles, Alleinstehende und ältere Leute, die bequem in der Stadt unterwegs sein wollen. Für Familien wird es mit dem Platzangebot allerdings recht eng, sofern man dann noch einen Großeinkauf plant oder eine Reise mit viel Gepäck. Ich würde sogar soweit gehen und behaupten, das der Citigo in Zukunft auch im Bereich Car-Sharing eine gute Alternative sein könnte, gerade wegen des kompakten Konzeptes und der Tauglichkeit im Stadtverkehr. Ob man dies allerdings bei den Car-Sharing-Anbietern in Betracht zieht, weiß ich nicht.

Wie der Citigo im Gegensatz zur Konkurrenz wie dem SEAT Mii oder Volkswagen Up! abschneidet, kann ich nicht genau beurteilen, da ich bislang keines der anderen Fahrzeuge gefahren bin. Die Basis-Variante des Citigo platziert sich im Sub 10.000€ Segment und startet bei 9.450€ mit dem 1.0L MPI Motor mit 60PS. Wer das stärkste Modell mit 75PS und der Ausstattungsvariante “Elegance” haben möchte, sollte bereit sein, 12.675€ beim Händler zu lassen.

Wie immer an dieser Stelle, ein großes Dankeschön an Skoda und die Verantwortlichen, für den reibungslosen Ablauf beim Event. Es hat sehr viel Spass gemacht 🙂

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Mit dem Citigo durch Hamburg » Mein Auto Blog

 

Fahrbericht / Test: Skoda Citigo 2012 – eine Blog-Reise mit Hindernissen

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