Skoda Superb Combi: Facelift 2013 – Mein Fahrbericht

Fahrbericht: Der Skoda Superb Combi 2013 (Facelift)

Wir schreiben den 15. Mai 2013. Am vergangenen Tag war ich bereits mit dem neuen Skoda Octavia Kombi der dritten Generation und Kollege Milos von TrendLupe.de in München unterwegs gewesen um mir einen Eindruck der neusten Generation zu verschaffen. Nach einem kurzen Aufenthalt im Hotel und dem darauf folgenden Transport zum Flughafen ging es nun in die Hauptstadt nach Österreich, wo mich das zweite neue Modell von Skoda erwartet hatte, mit dem Skoda Superb Combi Facelift der 2013er Generation.

Angekommen in Wien ging es kurz zum Briefing und einer kurzen Präsentation des neuen Combi, den ich mit Stefan Maaß von Veight.de an diesem Tag fahren dürfte. PS-besessen wie wir beide sind, haben wir uns auch direkt das stärkste Modell der neuen Baureihe geschnappt, mit dem 3.6L V6 Modell mit 191kW/260PS, zu dem ihr später im Fazit noch mehr erfahren werdet.

Der neue Skoda Superb Combi

Wie bei jedem Facelift dürften wir bei dem neuen Skoda Superb mal wieder ein paar Highlights erwarten. Der Combi wurde in zahlreichen Aspekten verbessert und dazu gehört unter anderem die Fahrzeugfront, die bis zur A-Säule komplett neu gestaltet worden ist, wozu auch Elemente wie die Stoßfänger, die Scheinwerfer und der Kühlergrill hinzu gehören. Das Heck wurde ebenfalls überarbeitet und wurde mit neuen Charakteristika, der neuen C-Form an Leuchten und neuen Dreieckselementen angepasst, so das auch keine Verwechslungsgefahr mit der vorherigen Generation mehr besteht.

Für die Außenoptik stehen ab sofort die zwei neuen Metallic-Lackierungen „Metall-Grau“ und „Moon-Weiß“ zur Verfügung die durch 16-Zoll Helix, 17-Zoll Twister und 18-Zoll Trinity Leichtmetallrädern ergänzt werden. Die Heckklappe bringt das bewährte Twindoor-Prinzip mit sich und diese kann in zwei verschiedenen Stufen geöffnet werden. Im Innenraum findet man neue Stoffe, Farben, Materialien und Sitzbezüge vor und wahlweise gibt es ein 3- oder 4-Speichen Lenkrad hinzu.

In punkto Technik kommen die aktuellen Motoren zum Einsatz, die dank cleverer Technologien noch weniger CO2-Emissionen und Treibstoff verbrauchen als es die vorherigen Generationen taten. Es werden vier Benziner und drei Dieselmotoren angeboten. Die kleinste Motorisierung stellt der 1,4L TSI mit 92kW/125PS vor und das stärkste Modell ist der 3,6L V6 4×4 mit 191kW/260PS, den wir an diesem Tag gefahren haben. Das sparsamste Modell der Motorenpalette ist der 1.6L TDI mit 77kW/105PS in der GreenLine-Version, der einen Spritverbrauch von nur 4,2 Litern auf 100 Kilometern mit sich bringt, bei einer CO2-Belastung von 109 Gramm pro Kilometer. Um den Spritverbrauch so niedrig wie Möglich zu halten, sind bekannte Technologien wie zum Beispiel das Start-Stopp-System und die Bremsenergie-Rückgewinnung mit dabei, letztere kommt allerdings nur in den Green Tec Varianten zum Einsatz.

Zu den neuen Assistenz-Systemen gehört unter anderem der neue Parklenkassistent, der das Auto komplett autonom einparken kann. Das neue System unterstützt das Ein-/Ausparken und sogar das rückwärtige Quer-Einparken im rechten Winkel. Zu den Keyless-Funktionen für die Nutzung des Fahrzeugs ohne Zündschlüssel gehört unter anderem das Schließ- und Startsystem „Kessey“. Zum öffnen, verriegeln und starten des Motors muss der Zündschlüssel nur in der Nähe des Fahrzeugs beziehungsweise im Innenraum sein und muss nicht mehr in die Hand genommen werden.

Im Bereich der Unterhaltung stehen vier Audiosysteme und Navigationssysteme zur Verfügung, die verschiedene Features und unterschiedlich große Touchscreen-Displays zu bieten haben. Während die Basis-Variante mit dem Swing Radiosystem ausgestattet ist, gibt es in der Premium-Version das Columbus Navigationssystem mit großem 6.5-Zoll Touchscreen-Display und integrierter 30GB Festplatte.

Als vielleicht bestes Feature im neuen Facelift sollte man das neue elektrische Panorama-Glasschiebedach mit integriertem Sonnenrollo erwähnen, das sogar mit integrierten Solarzellen ausgestattet ist und das Fahrzeug mit Solarstrom versorgen kann, sofern man dieses in der Sonne parkt. Der Strom wird zum Betrieb des Lüfters im Innenraum genutzt und soll die Innentemperatur um bis zu 25 Grad Celsius senken können.

Neben den technischen Neuerungen sollte man natürlich auch eines nicht vergessen, das Platzangebot im Innenraum, das richtig großzügig ausfällt. Für die hinteren Passagiere bietet der Combi viel Platz an, was sich alleine schon durch die Kniefreiheit bemerkbar macht. Auch größere Personen finden ein großzügiges Platzangebot vor, was für eine angenehme Fahrt sorgt. Im Kofferraum setzt sich das Platzangebot fort und dieser bietet 633 Litern mit Rücksitz und bis zu 1865 Liter mit umgeklappter Rücksitzbank an.

Simply Clever Features

Was darf bei einem Fahrzeug von Skoda nicht fehlen? Die Simply Clever Features natürlich, von denen der Combi mal wieder reichlich an Bord zu bieten hat. Es gibt zum Beispiel einen Regenschirm beziehungsweise ein Regenschirmfach das in der linken Hintertür platziert ist. Der Beifahrer darf auf ein großes Handschuhfach zurück greifen und auch auf das zusätzliche Brillenfach.  Im Kofferraum steht ein variabler Ladeboden zur Verfügung, verschließbare Ablagen hinter den Radhäusern, optionale Haltenetze, Ösen zum befestigen und Taschenhaken. Ein Eiskratzer hinter der Tankdeckelabdeckung ist natürlich ebenfalls mit dabei.

Fazit

Wie üblich gibt es mal wieder ein paar Pro- und Contra´s beim neuen Facelift des Combi. Die Kritikpunkte meiner Ansicht nach lassen sich schnell und einfach zusammen fassen. Die Zierleisten in den Türen heben sich wie auch bei vielen anderen Modellen optisch so sehr ab, das diese meiner Meinung nach nicht zum restlichen Design passen. Unser Testfahrzeug war mit einer hellen Innenausstattung mit dunklen Akzenten ausgestattet und hatte Zierelemente in Holz-ähnlichem Plastik, was nicht so ganz stimmig wirkte. Im Gegensatz zum Octavia Kombi bietet man im Bereich des Navigationssystems lediglich das 6.5-Zoll Modell als Spitzenmodell der Firma Columbus an, was hingegen nicht so ausgereift wirkt, wie das 8-Zoll Spitzenmodell im Octavia, das von der Bedienung her um einiges besser war.

Was mir persönlich sehr gut gefallen hat, ist das elektrische Panorama-Glasdach. Skoda hat viel Mühe und Arbeit investiert und es zahlt sich aus. Das Glasdach lässt sich auf verschiedene Positionen öffnen und auf Wunsch kann man auch das Sonnenverdeck öffnen oder schließen. Das Panorama-Dach erstreckt sich fast über die komplette Dachlänge/Dachbreite und läd zum beobachten des Himmels beziehungsweise des Nachthimmels ein. Bei den Motoren hat man auf die aktuellen Aggregate gesetzt, die unter anderem auch beim Octavia Combi zum Einsatz kommen. Das stärkste Modell mit 260PS, das wir fahren konnten, ist außerdem mit einem Allrad-Antriebssystem (4×4) ausgestattet und dies macht sich vor allem im Bereich der Fahrdynamik positiv bemerkbar.


Der Skoda Superb Combi sollte man als Alternative zum Octavia Combi ansehen. Der Superb Combi bietet ebenfalls sehr viel Platz im Innenraum an und soll einen luxuriöseren Eindruck vermitteln, der nicht zuletzt durch das große Platzangebot im Innenraum hervor sticht. Die Basis-Variante in der Ausstattungslinie „Active“ legt bei 26.190€ los, wobei allerdings eine Vielzahl an Systemen und optischen Highlights nicht inbegriffen sind. Wer richtig viel fürs Geld haben möchte, der sollte zur L&K Ausstattungslinie greifen, der höchsten von insgesamt vier. Zum Preis von 40.220€ gibt es dafür den Combi mit 3.6L V6 Motor mit 4×4 Antriebssystem und einem 6-Gang DSG-Getriebe.

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