Toyota Driving Experience: unterwegs mit dem Lexus IS300 h, Toyota GT86 und Co.

Zu Gast bei der Toyota Driving Experience

Am 17. Juli 2013 habe ich mich nach Bonn begeben, was schon fast vor meiner Haustür liegt und habe mich am Abend des 17. Juli mit einigen Kollegen zusammen gefunden, um am nächsten Tag an der Toyota Driving Experience Veranstaltung dran teilzunehmen – einem Spaß-Event mit zahlreichen Disziplinen und Herausforderungen.

Am 18. Juli ging es in aller früh mit dem Lexus IS300H los in Richtung Mendig, wo das Event stattgefunden hat. Der Lexus IS300H wurde uns sozusagen als Transportmittel bereit gestellt und trotz der recht kurzen Fahrzeit von etwa zwei Stunden, konnte ich einige Eindrücke von diesem Fahrzeug sammeln.

Es stand der Lexus IS 300h mit einem 2,5 Liter 4-Zylinder Reihenmotor (VVT-i) mit Drehstrom Synchron E-Motor zur Verfügung, der außerdem mit dem Hybrid-Synergy-Drive Frontantriebssystem mit stufenlosem Automatikgetriebe ausgestattet war. Die Systemleistung ist mit 223PS / 164kW angegeben, wovon der E-Motor im reinen Elektrobetrieb 143PS/105kW und 300Nm an Drehmoment zur Verfügung stellt und der Verbrennungsmotor 181PS/133kW und einen maximalen Drehmoment von 211Nm. Bei einem Leergewicht von 1620 Kilogramm sprintet der IS 300h von 0-100kmh in 8,3 Sekunden, bei einer Spitzengeschwindigkeit von 200kmh.

Der Spritverbrauch liegt durch das Hybrid-Antriebssystem sehr niedrig, mit kombinierten 4,7 Litern auf 100 Kilometern, bei einer CO2-Belastung von 109 Gramm pro Kilometer. Die Abmessungen sind mit 4665 x 1810 x 1430 Millimetern bei der Länge, Breite, Höhe angegeben, bei einem Radstand von 2800 Millimetern. Im Kofferraum steht ein Volumen von 450 Litern ohne umgeklappte Rücksitze zur Verfügung.

Das Testfahrzeug basiert auf der F-Sport Ausstattungsvariante, die es ab 45.900€ zu kaufen gibt. Zu den Highlights gehören unter anderem die 18-Zoll Doppelspeiche-Leichtmetallräder, ein Sportlenkrad mit perforiertem Leder, Aluminium-Sportpedalen, 10 Airbags, Scheinwerfer mit LED-Technologie, das F-Sport Design mit Einstiegsleisten, Applikationen und neuen Schürzen, eine Klimaautomatik, Sportsitze und das Lexus Media-Display mit Bluetooth-Funktion, CD-Player, 7-Zoll Farbdisplay, Navigationssystem und Co. Neben der fast vollständigen Ausstattung bietet man für dieses Modell außerdem noch das Geschwindigkeitsregelsystem AAC mit Pre-Cash Safety-System (PCS) an, einen Spurwechselwarner und einen Fernlicht-Assistenten für 1900€. Ein Festplatten-Navigationssystem, die Erweiterung des Audiosystems, ein Rückfahrmonitor und eine Einparkhilfe kosten weitere 2600€ hinzu und die Sonderlackierung Fujiweiss gibt es für 850€.

Kurzes Fazit: Der Lexus IS 300h F-Sport ist eine richtig sportliche Limousine. Die Systemleistung mag zwar auf den ersten Blick nicht wirklich überzeugen, aber dafür ist das Handling erste Klasse. Das Fahrwerk ist nahezu perfekt abgestimmt worden und der Lexus IS 300h fährt sich dynamisch und sportlich. Er liegt gut auf der Straße und das Fahrwerk ist so abgestimmt, das man auch ganz komfortabel dahin gleiten kann, sofern man dies möchte. Außerdem kann er in Sachen Spritverbrauch punkten, denn der Spritverbrauch von 4,7 Litern kann sich durchaus sehen lassen. Aufgrund der Premium-Ausstattung und den zahlreichen Features im Testfahrzeug kostet dieses aber auch gut 45.900€.

Im zweiten Teil ging es dann weiter zum eigentlichen Programm der Toyota Driving Experience. Nach einer kleinen Präsentation zum neuen Lexus IS 300h F-Sport, den Neuerungen und weiteren Informationen von Toyota, standen insgesamt fünf Stationen für alle Teilnehmer zur Verfügung.

Mit dabei war unter anderem ein Drift-Kurs, bei dem man seine Drift-Fähigkeiten zeigen konnte beziehungsweise überhaupt erst einmal an das driften heran gebracht wurde. Je nach Geschmack wurde man von einem Instruktor an das driften heran geführt oder dürfte auch ganz alleine sein Glück auf dem bewässerten Platz probieren. Gefahren wurde mit dem Toyota GT86, der sich perfekt dazu geeignet hat, nicht zuletzt durch den Heckantrieb und durch das abschalten der Sicherheitssysteme wie zum Beispiel ESP. Die zweite Station war ein Slalom Parcour, bei dem man ins Cockpit des Lexus GS steigen dürfte und so schnell wie möglich um die Pylonen fahren sollte, natürlich ohne dabei eine um zu werfen. Bei der dritten Station dürfte der Sport-Modus im Toyota RAV-4 ausprobiert werden, wobei es in erster Linie darum ging, das IADS-System zu präsentieren, das unter anderem bei schwierigen Fahrsituationen für mehr Sicherheit sorgt.

Bei der vierten Station ging es dann um den Vergleich zwischen dem Toyota Auris der aktuellen und der vorherigen Generation. Die Disziplin war der Spurwechsel bei verschiedenen Geschwindigkeiten und es sollte daher demonstriert werden, wie sehr die Straßenlage des neuen Modells gegenüber dem Vorgänger verbessert worden ist, was man beim Vergleich auch spüren konnte. Die neue Generation des Auris agierte bei schwierigen Fahrmanövern entsprechend agiler und der Spurwechsel konnte bei höheren Geschwindigkeiten einfacher durchgeführt werden.

Die fünfte und letzte Station war das Zeitrennen, das wieder im Cockpit des Toyota GT86 stattgefunden hat. Alle Teilnehmer des Events dürften eine Zeitrunde fahren und sich aneinander messen.

Abschlussworte: Das Toyota Driving Experience Event richtete sich an die aktuellen Modelle von Toyota/Lexus und sollte das ganze mit Spaß kombinieren, den ich an diesem Tag zur genüge hatte. Vor allem die Zeitfahrten im Toyota GT86, das driften und auch der Slalom-Parcours mit dem Lexus GS haben an diesem Tag richtig Laune gemacht und man konnte die jeweiligen Fahrzeuge im Grenzbereich fahren und einmal das eigene Geschick mit dem jeweiligen Fahrzeug testen.

Vor allem konnte mich an diesem Tag der Toyota GT86 überzeugen, der bereits seit dem Jahr 2012 zu haben ist. Der GT86 kann nicht nur durch seine markante Optik überzeugen, sondern auch durch seinen 2.0L Boxermotor und einem Leergewicht von nur 1333 Kilogramm. Auch das Interieur ist entsprechend sportliche konzipiert worden und er macht einfach nur Spaß zu fahren, egal ob auf gerader Strecke oder halb quer mit quietschenden Reifen durch eine Kurve.

Der GT86 ist mit einem 2.0L Boxermotor mit vier Zylindern ausgestattet und bietet unter anderem die Direkteinspritzung an. Es steht eine Leistung von maximal 200PS/147kW bei 7.000 Umdrehungen pro Minute zur Verfügung und der maximale Drehmoment ist mit 205Nm angegeben. Die Kraftübertragung findet über den Heckantrieb statt und es kommt wahlweise ein manuelles Getriebe mit sechs Gängen oder eine Automatik zum Einsatz.

Das Leergewicht beträgt je nach Ausstattung rund 1333 Kilogramm und den Sprint von 0-100kmh legt der Sportler binnen von 7,6 Sekunden hin. Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 226kmh und es werden 7,8 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbraucht. Die CO2-Belastung ist mit 181 Gramm pro Kilometer angegeben. Der Toyota GT86 darf als Alternative zu Sport-Coupes von BMW, Audi und Co. angesehen werden und startet zu einem Preis von 30.450€ günstiger durch, als zum Beispiel ein neues Audi TT Coupe.


Toyota GT 86

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